Zwei Ladearten, zwei Geschwindigkeiten – und oft auch zwei Preise. Hier siehst du, worauf es ankommt.
An praktisch jeder öffentlichen Ladesäule triffst du auf einen dieser beiden Begriffe: AC oder DC. Beide beschreiben, wie der Strom in die Batterie deines Autos gelangt – und der Unterschied entscheidet darüber, wie schnell dein Auto lädt und wie viel du dafür bezahlst.
AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). An einer AC-Ladesäule fließt der Strom aus dem Netz unverändert ins Auto, wo ihn ein eingebautes Ladegerät – der sogenannte Onboard-Charger – erst in Gleichstrom umwandelt. Genau dieses Bauteil begrenzt die Ladeleistung, meist auf 3,7 bis 22 kW je nach Fahrzeug und Anschluss. AC-Laden findet man an Laternenparkplätzen, in Parkhäusern, bei Supermärkten oder zu Hause an der Wallbox – überall dort, wo das Auto ohnehin länger steht.
DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Bei DC-Ladesäulen übernimmt die Säule selbst die Umwandlung und speist den Gleichstrom direkt in die Batterie ein – der Onboard-Charger des Autos wird umgangen. Dadurch sind deutlich höhere Ladeleistungen möglich, oft 50 bis über 300 kW. DC-Schnellladesäulen erkennst du am massiveren Aufbau und am CCS-Stecker, sie stehen typischerweise an Autobahnraststätten oder dedizierten Schnelllade-Hubs.
Der Betrieb von DC-Schnellladesäulen ist für Anbieter teurer als der von AC-Ladepunkten – entsprechend verlangen viele Tarife für DC-Laden einen höheren Preis pro kWh. Manche Anbieter setzen dagegen bewusst auf einen einheitlichen Preis für beide Ladearten, um es einfacher zu machen. Wenn du meist an Schnellladesäulen unterwegs bist, lohnt sich ein genauer Blick auf den DC-Preis deines Tarifs – bei überwiegend langsamem AC-Laden zählt eher die Grundgebühr.
Jetzt Tarife für deine Ladeart vergleichenBeim AC-Laden fließt Wechselstrom, den das Ladegerät im Auto erst in Gleichstrom umwandelt – das begrenzt die Geschwindigkeit auf meist 3,7 bis 22 kW. Beim DC-Laden wandelt die Ladesäule den Strom selbst um und speist ihn direkt in die Batterie ein, das ermöglicht deutlich höhere Ladeleistungen von oft 50 bis über 300 kW.
AC-Ladepunkte haben meist einen Typ-2-Stecker und stehen häufig an Laternenparkplätzen, in Parkhäusern oder bei Supermärkten. DC-Schnellladesäulen sind an CCS-Steckern zu erkennen, wirken massiver und stehen typischerweise an Autobahnraststätten oder Schnelllade-Hubs.
Nicht immer, aber häufig: Viele Ladekarten-Anbieter verlangen für DC-Laden einen höheren Preis pro kWh als für AC, weil der Betrieb von Schnellladesäulen teurer ist. Es gibt jedoch auch Tarife mit einheitlichem Preis für beide Ladearten.